Definition Leasing - Was ist Leasing? (2022)

Was genau bedeutet Leasing?

Hier erfahren Sie alles rund um Leasing

Die verändertenRahmenbedingungen der Unternehmensfinanzierung (Stichwort Basel II) machen eine Neuausrichtung der Unternehmen in diesem Bereich notwendig. Die traditionellen Finanzierungsformen reichen nicht mehr aus und Unternehmen sind gezwungen, sich nach alternativen Finanzierungsinstrumenten umzusehen. Einer dieser alternativen Finanzierungsinstrumente, die schon seit einigen Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist das Leasing. Gerade für den Mittelstand hat sich Leasing in den letzten Jahrzehnten zu einer echten Alternative zum klassischen Bankkredit entwickelt.

Beim Stichwort Leasing (engl.: to lease = mieten, pachten) denken die meisten an Autos. Doch das ist nur eine von unzähligen Möglichkeiten. Gerade für Unternehmer können Leasing-Verträge im Bereich Immobilien, Produktionsanlagen, Büromaschinen oder EDV-Ausstattung interessant sein.


Doch was ist Leasing überhaupt?
Jeder, der nicht das Glück hat ein Haus oder eine Eigentumswohnung zu besitzen, ist schon mit einer leasingähnlichen Finanzierungsform in Berührung gekommen: dem Mieten. Der Unterschied zum klassischen Mietvertrag besteht darin, dass ein Leasing-Vertrag Elemente enthält, die über die reine Gebrauchsüberlassung des Leasing-Gegenstandes hinausgehen. Aufgaben die üblicherweise in den Verantwortungsbereich des Vermieters fallen, werden hier auf den Mieter bzw. den Leasing-Nehmer übertragen. Diese zusätzlichen Pflichten sind beispielsweise Wartungs- oder Instandsetzungsleistungen, Reparaturen oder Versicherungen.

Beim Leasing überlässt der Leasing-Geber dem Leasing-Nehmer einen Leasing-Gegenstand zur Nutzung. Hierfür hat der Leasing-Nehmer ein vereinbartes Entgelt in Form einer monatlichen Leasing-Rate zu bezahlen. In der Regel bleibt der Leasing-Geber rechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer dieses Leasing-Gutes und nimmt den Gegenstand in seine Bilanz auf. Nach Ablauf des Leasing-Vertrages geht der Gegenstand wieder an den Leasing-Geber zurück oder kann vom Leasing-Nehmer oder einem Dritten käuflich erworben werden.

>> Buchtipp: Leasing & Factoring - Formen, Rechtsgrundlagen, Verträge

In der Praxis sieht das dann so aus:
Stellen Sie sich vor, Sie möchten für Ihr neugegründetes Unternehmen eine EDV-Anlage leasen. Wie gewohnt wenden Sie sich zunächst an den Hersteller oder Händler des Objektes der Begierde. Dieser betrachtet Sie vorerst als Barzahler, also scheuen Sie sich nicht Rabatte, Skonti und Vergünstigungen auszuhandeln. Anschließend gehen Sie einen Vertrag mit einer Leasing-Gesellschaft ein, in dem Sie sich zur regelmäßigen Ratenzahlung und die Leasing-Gesellschaft, im Gegenzug, zur Beschaffung und Vermietung der EDV-Anlage verpflichten. Sobald die Anlage bei Ihnen eintrifft, beginnt die Laufzeit des Leasing-Vertrages. Die Leasing-Gesellschaft begleicht die Rechnung und wird so Eigentümerin der EDV-Anlage. Diese wird Ihnen dann gegen Zahlung der vereinbarten Leasing-Raten zur Nutzung zur Verfügung gestellt.

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Weitere wichtige Begriffe rund um Leasing

Absetzung für Abnutzung(AfA)

AfA oder Absetzung für Abnutzung sind die steuerlichen Begriffe für die Abschreibung von Wirtschaftsgütern.

Zur möglichst einheitlichen Ermittlung von Abschreibungszeiten publiziert der Bundesminister der Finanzen Abschreibungstabellen, in denen fast alle Investitionsgüter, die sich durch Gebrauch oder im Laufe der Zeit abnutzen, erfasst werden. Die Tabellen enthalten die so genannte „betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer“ für die Wirtschaftsgüter.

Bilanzneutralität

Da der Leasing-Geber in der Regel das Investitionsobjekt aktiviert, ist die Investition für den Leasing-Nehmer bilanzneutral. Das bedeutet, dass weder Investitionsobjekt noch Verbindlichkeiten in die Bilanz aufgenommen werden. Auch Eigenkapitalquote und Verschuldungsgrad bleiben unverändert.Die laufenden Leasingraten erscheinen in der Gewinn- undVerlustrechnung.Leasingverpflichtungen werden im Anhang zu Jahresabschlüssen gezeigt.

(Video) Leasing einfach erklärt / Vor- und Nachteile

Grundmietlaufzeit

Die unkündbare Grundmietzeit von Leasing-Verträgen hat vor allem steuerliche Bedeutung. Prinzipiell darf sie gemäß den Leasing-Erlassen nicht kürzer als 40% und nicht länger als 90% der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Leasing-Objekts laut AfA-Tabelle sein, um eine Bilanzierung des Leasing-Objekts bei der Leasing-Gesellschaft zu ermöglichen.

Immobilien Leasing

Für gewerblich genutzte Gebäude, wie Verwaltungsgebäude, Fabriken, Lagerhallen, Hotels etc. und Grundstücke können Immobilien-Leasing-Verträge abgeschlossen werden.Folgende Variantensind am häufigsten:

  • Grundstück und Gebäude werden von der Leasing-Gesellschaft erstanden. Anschließend schließt diese mit dem Leasing-Nehmer einen Leasing-Vertrag ab.
  • Die Leasing-Gesellschaft kauft das Grundstück, erbaut als „Bauherr“ das vom Leasing-Nehmer benötigte Gebäude und schließt darüber den Leasing-Vertrag ab.

Die Abwicklung solcher Verträge erfolgt in der Regel über Objektgesellschaften (meist GmbHs). Diese werden zu diesem Zweck gegründet und stellen reine Grundstücksverwaltungsgesellschaften dar. Maßgeblich für die Bilanzierung der Immobilie sind die Bestimmungen des Immobilien-Leasing-Erlasses.

Investitionsrisiko

Der Leasing-Nehmer trägt während der Laufzeit des Leasing-Vertrags das Investitionsrisiko. Nach Rückgabe des Guts zum ordentlichen Vertragsende oder bei vorzeitiger Vertragsauflösung geht das Investitionsrisiko (zum Beispiel das Marktwertrisiko) auf den Leasing-Geber über.

Kündbarer Leasing-Vertrag

Auf unbestimmte Zeit abgeschlossene Teilmortationsverträge können nach Ablauf der Grundmietzeit gekündigt werden. Üblicherweise wird dann eine Abschlusszahlung fällig, die aber nicht mit Eigentumserwerb verbunden ist. Diese ist bereits im Leasing-Vertrag, gestaffelt nach Kündigungsterminen, fixiert.

Der Leasing-Geber verkauft dann das Objekt (auch an den Leasing-Nehmer) und vergütet dem Leasing-Nehmer - je nach Höhe des Verwertungserlöses – den größten Teil davon in Form einer Anrechnung auf die zuvor ermittelte Abschlusszahlung. Ist der Verwertungserlös sehr viel höher als die Abschlusszahlung, kann mit dem Leasing-Nehmer zusätzlich eine Beteiligung am Mehrerlös vereinbart werden. Er erhält also Geld auf seine während der Laufzeit geleisteten Leasingzahlungen zurück.

(Video) Einfach erklärt: So funktioniert Leasing

Diese Vertragsform wird vor allem bei Mobilien angewandt, die wegen des raschen technischen Fortschritts schnell veralten (z.B. EDV-Anlagen) und deshalb ausgetauscht oder erweitert werden sollen.

Leasing-Erlasse

In Deutschland regelt nicht ein Gesetz, sondern Leasing-Erlasse des Bundesministeriums der Finanzen zur steuerlichen Behandlung von Mobilien-Leasing-Verträgen vom 19. April 1971 (Vollamortisationsverträge) und vom 22. Dezember 1975 (Teilamortisationsverträge) das Leasing-Geschäft. Sie sind die Grundlage für das Mobilien-Leasing-Geschäft in Deutschland.

In den Erlassen wird die Frage der Bilanzierung geregelt, also wer bei welchen Vertragsgestaltungen zu welchem Zeitpunkt des Vertrages wirtschaftlicher Eigentümer des Objektes ist. Demnach darf die unkündbare Grundlaufzeit von Mobilien-Leasing-Verträgen 40 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nicht unterschreiten und 90 % nicht überschreiten.

Leasing-Sonderzahlung

Beim Abschluss eines Leasing-Vertrages muss neben der monatlichen Ratenzahlung im Regelfall eine einmalige Leasing - Sonderzahlung geleistet werden. Die Leasing-Sonderzahlung wird meist zu Vertragsbeginn geleistet und führt zur Verringerung der Leasingraten. Sie wird vor allem dann vereinbart, wenn das Leasing-Objekt einen unsicheren Wertverlauf erwarten lässt oder wenn andere Risiken „abgefedert“ werden sollen.

Am häufigsten ist dies der Fall bei der Aufnahme eines Leasingvertrages für ein Fahrzeug, ist aber ebenso auf alle anderen mobilien Wirtschaftsgüter übertragbar. Die Leasing - Sonderzahlung beträgt in der Praxis meist 10 bis 25 Prozent des Wertes des zu leasenden Gegenstandes.

Die Leasing-Sonderzahlung ist eine vollabsetzbare Betriebsausgabe und mindert dementsprechend den Gewinn des Unternehmens. Bei Fahrzeugen, die gleichzeitig privat genutzt werden, ist zu beachten, dass nur der Anteil der betrieblichen Nutzung steuerlich geltend gemacht werden kann. Arbeitnehmer, die ein Fahrzeug leasen, welches auch beruflich genutzt wird, können die Leasing - Sonderzahlung als Werbungskosten in der Steuererklärung absetzen.

Leasing-Sonderzahlungen werden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten (Anzahlung) beim Leasing-Nehmer in die Bilanz aufgenommen. Die Auflösung geschieht linear über die Laufzeit des Leasing-Vertrages. Der Leasing-Gebers bilanziert sie spiegelbildlich auf der Passivseite.

Operational Leasing

Die Kaufoption kann vorsehen, dass der Leasing-Nehmer die Pflicht oder nur das Recht hat, das Leasing-Objekt zu erwerben. Abhängig von der im Leasing-Vertrag bindend festgelegten Kaufoption wird das Leasing-Objekt entweder dem Leasing-Geber oder dem Leasing-Nehmer zugerechnet.

Ist die Kaufoption offen, handelt es sich um Operating-Leasing, wobei der Leasing-Vertrag beiderseits wie ein Mietvertrag kündbar ist. Als Eigentümer des Leasing-Objektes trägt der Leasing-Geber alle Kosten für das Leasing-Objekt (Versicherungen, Wartung, Reparaturen). Für den Leasing-Nehmer ist die Leasing-Gebühr eine zu 100 % steuerlich absetzbare Betriebsausgabe.

(Video) Leasing | Definition Leasing | Leasingarten | Operating Leasing | Finance Leasing |

Pay-as-you-earn

Pay-as-you-earn meint, dass die Leasing-Raten parallel zur Nutzung des Gegenstands anfallen und sich das Leasing-Objekt quasi selbst finanziert (Effekt/Kostenkongruenz).

Der Finanzierungsaufwand verteilt sich auf die Nutzungsdauer und damit auch auf den Zeitraum, in dem Erträge aus dem Objekt erwirtschaftet werden. Eine Vorausfinanzierungen wird somit vermieden.

Plant-Leasing

Plant-Leasing bezeichnet die Vermietung ganzer Betriebsanlagen.

Progressive Zahlung

Progressive Zahlung meint, dass Leasingraten von einem niedrigem Niveau auf höhere Schlussraten ansteigen. Die Liquidität des Leasing-Nehmers wird also am Vertragsanfang weniger belastet.

Restwert

Unter Restwert versteht man den kalkulierten oder tatsächlichen Wert des Leasing-Objekts nach Ablauf des Leasing-Vertrags oder bei vorzeitiger Vertragsauflösung. Der Restwert wird bei Teilamortisations-Leasing-Verträgen zur Berechnung der Höhe der Leasing-Raten herangezogen. Je höher der Restwert, desto niedriger sind die Raten. Der Leasing-Nehmer haftet gegenüber der Leasing-Gesellschaft für den Restwert.

In der Regel unterscheidet man:

  • buchtechnischen Restwert/Restbuchwert: bilanzierter, vom Bewertungszeitpunkt abhängiger Wert eines Wirtschaftsguts.
  • kalkulierter Restwert: bezeichnet den Restbetrag, der nach Ablauf der Grundmietzeit noch offen ist. Er wird bei Vertragsbeginn unter Berücksichtigung der vereinbarten Nutzung und der zukünftigen Marktpreisentwicklung festgelegt.
  • Restwert/Marktwert: tatsächlicher Wert eines Wirtschaftsguts, der in der vorherrschenden Marktlage erzielt werden kann

Saisonale Zahlungsart

Bei der saisonalen Zahlungsart wechseln die Leasingraten zwischen höheren und niedrigeren Raten in zuvor festgelegten Monaten. Der Leasing-Nehmer zahlt dann, wenn er mit dem Objekt tatsächlich Geld verdient (Pay-as-you-earn-Gedanke).

(Video) Was ist Leasing? Leasing einfach erklärt! Grundlagen (Erklärung im VIDEO)

Spezial-Leasing

Bei dieser Form des Leasings ist das Leasing-Objekt so speziell auf die Bedürfnisse des Leasing-Nehmers zugeschnitten, dass ein Dritter keine sinnvolle wirtschaftliche Verwendung für das Objekt hat. Der Verkauf oder das Vermieten an Dritte ist deshalb nicht möglich.

Darum wird der Leasing-Gegenstand in diesem Fall beim Leasing-Nehmer bilanziert, da nur er wirtschaftlicher Eigentümer ist. Der Leasing-Gegenstand ist beim Spezial-Leasing kein fungibles Wirtschaftsgut.

Teilamortisationsvertrag

Beim Teilamortisationsvertrag wird während der Grundmietzeit keine vollständige Amortisation des Leasing-Guts erreicht. Nach Vertragsende bleibt ein Restwert offen, den sich der Leasing-Geber vom Leasing-Nehmer oft durch ein Andienungsrecht absichern lässt. Die Rückgabe des Leasing-Guts an den Leasing-Geber ist am Ende der Grundmietzeit nur möglich, wenn dieser das Objekt mindestens zum Restwert verkaufen kann.

Der Vorteil diese Vertragsmodells liegt darin, dass die Leasing-Raten niedriger sind als bei Vollamortisationsverträgen. Ein Nachteil kann sein, dass in der Höhe des Restwerts Investitionskosten in eine ungewisse Zukunft verschoben werden.

Vertriebs-Leasing

Wenn Hersteller oder Händler ihre Produktangebote mit Leasingangeboten verknüpfen, bezeichnet man diese Form als Vertriebs-Leasing. Die Produktverkäufer sind hier durch die Leasing-Gesellschaft autorisiert die Bedingungen der Leasing-Verträge auszuhandeln.

Vormieten

In der Regel wird beim Abschluss eines Immobilien-Leasing-Vertrags ein vorläufiger Mietzins (= Miete) vereinbart. Der endgültige Mietzins wird erst nach Vorliegen der Gesamtabrechnung ermittelt.

Bei größeren Bauvorhaben muss der Leasing-Nehmer bis zum Tag der Bezugsfertigkeit des Leasing-Objekts (während der Planungs- und Bauphase) so genannte „Vormieten“ (keinen Mietvorauszahlungen!) leisten.

Diese Vormieten schließen ein:

  • Zinsen für die Zwischenfinanzierung
  • Bereitstellungsprovision für langfristige Fremdmittel
  • Verwaltungskosten
  • Kosten, die mit der Erstellung des Bauvorhabens einhergehen

Wirtschaftliches Eigentum

Nach der Abgabenordnung (Steuergesetz) hat derjenige, der für die Nutzungsdauer die faktische Herrschaft über das Investitionsgut ausübt auch das wirtschaftliche Eigentum daran. Nur der wirtschaftliche Eigentümer bilanziert das Investitionsgut.
Werden die in den Leasing-Erlassen definierten Eckwerte einhalten, ist der Leasing-Geber wirtschaftlicher Eigentümer. Grund dafür ist, dass die unkündbare Grundlaufzeit eines Leasing-Vertrages höchstens 90% der AfA-Zeit betragen darf und anschließend der Leasing-Geber wieder wirtschaftlich über sein Eigentum verfügen darf. Das reicht nach der Interpretation der Finanzverwaltung aus, um den Leasing-Geber als wirtschaftlichen Eigentümer anzusehen.

(Video) What is financial Leasing?

FAQs

What is the meaning of leasing leasing? ›

1 : a contract by which one conveys real estate, equipment, or facilities for a specified term and for a specified rent took out a five-year lease on the house also : the act of such conveyance or the term for which it is made. 2 : a piece of land or property that is leased.

What is an example of leasing? ›

An example of lease is when you rent your apartment out to a tenant. An example of lease is when you decide to rent an apartment to live in. A contract by which one party (landlord, or lessor) gives to another (tenant, or lessee) the use and possession of lands, buildings, property, etc.

What is leasing and types of leasing? ›

A lease is classified as a finance lease if it transfers the ownership of assets to the lessee. The example of finance lease may be the car lease in which lessee makes periodic payments to the lessor and after a specific period of time say after five years, the possession of car is transferred to the lessee.

What is a lease legal definition? ›

A lease is a legal contractual arrangement where the lessee (tenant) agrees to pay the lessor (landlord) rent for exclusive occupation of a property for a fixed term. A lease provides the tenant with the right to possession of the property, to the exclusion of all others including the landlord.

What are the 3 types of leasing? ›

There are three categories of leases when it comes to commercial real estate: Gross Lease (also known as Full Service Lease), Net Lease, and Modified Gross Lease.

What are the 2 types of leases? ›

The two most common types of leases are operating leases and financing leases (also called capital leases).

What are the 4 different types of leasing? ›

There are, in general, four types of leases: the gross lease, the modified gross lease (or net lease), the triple net lease, and the bond lease.

What is a lease answer in one sentence? ›

A lease is a legal agreement by which the owner of a building, a piece of land, or something such as a car allows someone else to use it for a period of time in return for money.

What are the advantages of leasing? ›

Conserves Cash: Leasing provides 100% financing. Capital can be conserved and used to finance other projects or activities. Access to Capital: Leasing does not impact existing credit lines – e.g. an existing bank operating line, thereby providing another source of capital.

What is direct leasing? ›

What is Direct Lease? Direct lease refers to a contractual arrangement between a lessor and a lessee where the lessor leases out some property (generally equipment) to the lessee. There are two types of contract that come under direct lease.

What are the features of leasing? ›

Major Features of Lease

The Contract: There are essentially two parties to a contract of lease financing, namely the owner and the user. Assets: The assets, property to be leased are the subject matter lease financing contract. Lease Period: The basic lease period during which the lease is non-cancelable.

What is lease introduction? ›

Introduction. A lease refers to a contract where one party grants a right to use a property or land to another party in return for consideration and for a specific period of time. Both the parties enter into a lease agreement specifying the terms and conditions of the agreement.

Is a lease a property right? ›

A lease is an agreement between the landlord (lessor) and the tenant (lessee), where the tenant will enjoy all the rights over the property that the landlord (lessor) has given unless if there is any limitation expressed in the tenancy agreement.

How is a lease created? ›

1 A lease is essentially a contract between a landlord and a tenant which creates an estate in land. 2 For that estate to be legal, the contract must be made by deed (s. 52 LPA) or comply with s. 54(2) LPA.

What is another name for lease in law? ›

Some common synonyms of lease are charter, hire, let, and rent.

What does fully leased mean? ›

A fully-service lease is a lease agreement in which most or all of the operating expenses of a property are included in the rent to be paid by the tenant. Some of the expenses may include property taxes and insurance, utilities, trash pickup or other expenses directly related to the property.

How are leases classified explain? ›

A lease is classified as a finance lease by a lessee and as a sales-type lease by a lessor if ownership of the underlying asset transfers to the lessee by the end of the lease term. This criterion is also met if the lessee is required to pay a nominal fee for the legal transfer of ownership.

What is variable lease? ›

Variable lease payments are the portion of payments made by a lessee to a lessor for the right to use an underlying asset during the lease term that varies because of a change in factors or circumstances occurring after the commencement date, other than the passage of time.

Is lease an asset? ›

Accounting: Lease is considered an asset (leased asset) and liability (lease payments). Payments are shown on the balance sheet. Tax: As the owner, the lessee claims depreciation expense and interest expense. Risks/benefits: Transferred to the lessee.

What is right of use? ›

A right-of-use asset, or ROU asset, represents a lessee's authority to utilize a leased item, typically property or equipment, over the duration of an agreed-upon lease term. In other words, the lessee is granted the right to obtain the economic benefit from the usage of an asset owned by another entity.

Is leasing a form of finance? ›

Leases classified as 'finance' are counted as debt in a lessor's finances, and are treated like assets on a company's balance sheet. This means that they depreciate and incur interest over time.

Is leasing a form of financing? ›

A loan is the borrowing of money while a lease is a term rental agreement for the use of specific equipment. As a means of financing, loans and leases have different benefits. Below are some major considerations affecting your decision.

Why is leasing so popular? ›

This is because during the lease period, you only pay for depreciation on the vehicle, and not the entire value of the vehicle. With costs lower, this allows Californians to lease cars that are significantly upgraded compared to other models that they may otherwise not be able to afford to purchase.

Why do companies lease? ›

Provides an income tax break, because you can deduct your leasing costs as a business expense. Offers an easier way to get the equipment you need if your company's credit is iffy. Eliminates the hassle and cost of trashing outdated and sometimes environmentally harmful equipment.

What does leasing mean in the Bible KJV? ›

: the act of lying also : lie, falsehood.

What's the difference between leasing and renting? ›

In short, a lease is a contract to grant someone the use of an asset, like a house or apartment, for a specified period of time, typically in exchange for regular payments. Renting involves a tenant periodically paying a property owner (often referred to as a landlord) money to live in a house or apartment.

What are advantages of leasing? ›

Conserves Cash: Leasing provides 100% financing. Capital can be conserved and used to finance other projects or activities. Access to Capital: Leasing does not impact existing credit lines – e.g. an existing bank operating line, thereby providing another source of capital.

What is mean by leasing companies? ›

Definition: Financial leasing companies engage in financing the purchase of tangible assets. The leasing company is the legal owner of the goods, but ownership is effectively conveyed to the lessee, who incurs all benefits, costs, and risks associated with ownership of the assets.

What does Selah mean in the Bible? ›

Selah is defined as a Hebrew word that has been found at the ending of verses in Psalms and has been interpreted as an instruction calling for a break in the singing of the Psalm or it may mean "forever." An example of Selah is seeing the term used seventy-one times in the Psalms in the Hebrew Bible. interjection.

What is the biblical meaning of iniquity? ›

Iniquity in Hebrew is “Avon” and means “to bend, twist, distort” so iniquities are bending, twisting, or distorting of the law of God's Word to different degrees worthy of punishment. Iniquity is a violation of the right or duty that mankind is under obligation to do.

What are the sacrifices of righteousness? ›

The sacrifices of righteousness are unpleasant. The flesh cannot stand them. They require that we: “put on the Lord Jesus Christ, and make no provision for the flesh.” (Romans 13:14). They require that we do not: “repay evil with evil or insult with insult, but with blessing.” (1 Peter 3:9).

How does lease agreement work? ›

A lease agreement is an accord where the tenant is given the right to live in a dwelling for a definite time-frame (often for 12 months). The stretch of the tenure may vary depending on the tenant's preference and owner's will. Typically, a lease binds the tenant and the landlord for a longer span of time.

Is leasing better than renting? ›

That can depend on how long you need a car, how quickly you need it, and how much flexibility you want. Leasing can provide you more vehicle options and be cheaper than renting for the typical lease term of two to four years. Rentals can be better for shorter term needs or if you need a car immediately.

What is the difference between lease and sale? ›

A purchase contract obligates both parties to act, subject to the listed contingencies. A lease purchase contract obligates the seller to sell but does not obligate the buyer to buy.

What are the types of lease? ›

The three main types of leasing are finance leasing, operating leasing and contract hire.
  • Finance leasing. ...
  • Operating leasing. ...
  • Contract hire.

What are the characteristics of leasing? ›

A lease is a contract in which the owner of an asset (the lessor) conveys to another party (the lessee) the right to use that asset. ✿The right to use the lessor's asset is granted in exchange for a fee called the lease payment. ✿The lease payments are usually paid in installments. ✿Leases may be long- or short-term.

What are three benefits of leasing? ›

What are the benefits of leasing a car?
  • Lower monthly payments. ...
  • Less cash required at drive off. ...
  • Lower repair costs. ...
  • You don't have to worry about reselling it. ...
  • You can get a new car every few years hassle-free. ...
  • More vehicles to choose from. ...
  • You may have the option to buy the car at the end of the lease.

What is lease introduction? ›

Introduction. A lease refers to a contract where one party grants a right to use a property or land to another party in return for consideration and for a specific period of time. Both the parties enter into a lease agreement specifying the terms and conditions of the agreement.

Is leasing a source of finance? ›

Leasing is a source of financing which is cheaper than almost all other sources of financing. Technical Assistance: Lessee gets some sort of technical support from the lessor in respect of leased asset.

What are the main functions of leasing company? ›

A leasing company provides a physical asset or service for use by a commercial client or individual for an established period of time (sometimes with provisions to purchase asset at the end of the contract) in return for regular payments, known as financial leasing.

Videos

1. Leasing: Meaning and Essential Elements of Leasing
(Tutoring Club)
2. Lease | What is Lease | What is Leasing | Lease Definition | Lease Meaning | Lessor vs Lessee
(Knowledge Topper)
3. What is CLOSED-END LEASING? What does CLOSED-END LEASING mean? CLOSED-END LEASING meaning
(MicroStrategy)
4. Leasing |What is Leasing with example? | parties involved in leasing | Process of leasing
(Anitha Anbalagan)
5. Leasing einfach erklärt | Ablauf | Vor- und Nachteile | wirtconomy
(wirtconomy)
6. Financial services - Leasing meaning definition
(RAMA REDDY)

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Author: Dan Stracke

Last Updated: 11/22/2022

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